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Der Gangolf-Saal

Der größte Raum innerhalb des Münster-Carrés ist der Gangolfsaal. In seinen mittelalterlichen Mauern bietet er, ausgestattet mit modernster Konferenztechnik, Möglichkeiten zu verschiedensten Veranstaltungen. 

Der Gangolf-Saal grenzt direkt an den Mittelalterlichen Kreuzgang, der nach seiner Umgestaltung mehr denn je ein Ort der Ruhe und Kontemplation ist.

 

Technische Daten
  • 155 qm
  • Reihen: 140
  • Parlament: 90
  • Block: 56
  • U: 48
  • Bankett: bis 80
  • Tafel: bis 88

Geschichte

Vermutlich als Hommage an seine Heimat ließ Erzbischof Philipp I. von Heinsberg die Gangolfkirche im Westen des Bonner Münsters erbauen. Philipp (1130-1191) war von 1167 bis 1191 Erzbischof des Erzbistums Köln und Erzkanzler von Italien. Die Gangolfkirche wurde aber 1807 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Heute erinnert nicht nur der Straßenname an diese Kirche, sondern auch ein wertvolles Messbuch (Missale Coloniensis) aus dem Jahre 1758, welches im Gangolfsaal ausgestellt ist.

Heiliger Gangolf

Gangolf, ein burgundischer Edler, stand im Dienste König Pippins. Vielleicht ist er personengleich mit dem 716 und 731 erwähnten Gangvulfus, der ein Eigenkloster bei Langres besaß. Nach der Legende soll er auf Anstiften seiner ehebrecherischen Gattin am 11. Mai 760 ermordet worden sein. Seit dem 9. Jh. wird er als Märtyrer verehrt. Eine bedeutende Reliquie befindet sich in Bamberg.

 

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