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Der Gangolf-Saal
Der größte Raum innerhalb des Münster-Carrés ist
der Gangolfsaal. In seinen mittelalterlichen Mauern bietet er,
ausgestattet mit modernster Konferenztechnik, Möglichkeiten zu
verschiedensten Veranstaltungen.
Der Gangolf-Saal grenzt direkt an den
Mittelalterlichen
Kreuzgang,
der nach seiner Umgestaltung mehr denn je ein Ort der Ruhe und
Kontemplation ist.
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Geschichte
Vermutlich als Hommage an seine Heimat ließ
Erzbischof Philipp I. von Heinsberg die Gangolfkirche im Westen des
Bonner Münsters erbauen. Philipp (1130-1191) war von 1167 bis
1191 Erzbischof des Erzbistums Köln und Erzkanzler von Italien. Die
Gangolfkirche wurde aber 1807 wegen
Baufälligkeit abgerissen.
Heute erinnert nicht nur der Straßenname an diese
Kirche, sondern auch ein wertvolles Messbuch (Missale Coloniensis)
aus dem Jahre 1758, welches im Gangolfsaal ausgestellt ist.
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Heiliger Gangolf
Gangolf, ein burgundischer Edler, stand im Dienste
König Pippins. Vielleicht ist er personengleich mit dem 716 und 731
erwähnten Gangvulfus, der ein Eigenkloster bei Langres besaß. Nach
der Legende soll er auf Anstiften seiner ehebrecherischen Gattin am
11. Mai 760 ermordet worden sein. Seit dem 9. Jh. wird er als
Märtyrer verehrt. Eine bedeutende Reliquie befindet sich in Bamberg. |